Am 12. April 2026 musste ein Bergsteigerpaar am Großglockner aus einer Notlage gerettet werden. Der 31-jährige Mann und die 28-jährige Frau hatten gegen 13 Uhr den Gipfel des 3.798 Meter hohen Berges erreicht, doch auf dem Rückweg verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Frau erheblich.
Bereits beim Aufstieg hatte die 28-Jährige gesundheitliche Probleme, die sich auf dem Rückweg weiter verschärften. Gegen 20.10 Uhr war sie nicht mehr in der Lage, den Abstieg fortzusetzen, was den Mann dazu veranlasste, einen Notruf abzusetzen.
Die Tiroler Polizei reagierte umgehend und forderte einen Hubschrauber zur Rettung an. Die Rettungskräfte erreichten das Paar gegen 21 Uhr und konnten beide sicher bergen. Glücklicherweise benötigten sie nach der Rettung keine medizinische Behandlung.
Die Abfahrt gestaltete sich aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse als herausfordernd. Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Rettungseinsatz im Januar 2025, bei dem ebenfalls Bergsteiger in Schwierigkeiten gerieten.
Touren auf den Großglockner sind körperlich sehr fordernd und bringen selbst erfahrene Bergsteiger an ihre Grenzen. Die Ereignisse des 12. April verdeutlichen die Risiken, die mit solchen Unternehmungen verbunden sind.