Georg Restle hat mehr als zwei Jahrzehnte für das ARD-Magazin ‚Monitor‘ gearbeitet. Nach 25 Jahren wird er das Magazin verlassen und ab dem 26. März 2026 als Afrika-Korrespondent in Nairobi tätig sein. In dieser neuen Rolle wird Restle für knapp 40 Länder zuständig sein, viele davon befinden sich in Krisengebieten.
Restle hat in seiner Zeit bei ‚Monitor‘ zahlreiche politische Themen behandelt und möchte seiner Karriere als Politikjournalist treu bleiben. In einem aktuellen Interview äußerte er: „Ich werde aus Nairobi für knapp 40 Länder zuständig sein, viele davon sind Krisengebiete.“ Dies zeigt sein Engagement, auch in schwierigen Regionen journalistisch tätig zu sein.
Ein zentrales Thema, das Restle während seiner letzten Monate bei ‚Monitor‘ ansprach, ist die politische Landschaft in Deutschland, insbesondere die Rolle der AfD. Er kritisierte die ‚Zaghaftigkeit‘ der ARD im Umgang mit der Partei und warnte vor der Gefahr, die von der AfD für die Demokratie ausgeht. „Die Gefahr ist größer denn je,“ sagte er in Bezug auf den Einfluss der AfD und deren Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen.
Restle sieht die AfD nicht isoliert, sondern im Verbund mit anderen rechtsextremen Gruppen, was seine Besorgnis über die politische Entwicklung in Deutschland verstärkt. Er wünscht sich, dass ‚Monitor‘ weiterhin unbequem und machtkritisch bleibt. „Das war mein ausdrücklicher Wunsch,“ betonte er.
Sein letzter Auftritt als Moderator von ‚Monitor‘ wird am 26. März 2026 stattfinden. Beobachter erwarten, dass sein Wechsel nach Nairobi sowohl seine Karriere als auch die Berichterstattung über Afrika prägen wird. Details bleiben unbestätigt.
Restles Engagement für kritischen Journalismus und seine Bereitschaft, in Krisengebieten zu arbeiten, unterstreichen die Herausforderungen, vor denen Journalisten in der heutigen Zeit stehen.