Franziska Preuß hat vor wenigen Wochen ihre Biathlon-Karriere beendet. Sie war seit November 2013 im Weltcup aktiv. In ihrer Laufbahn gewann sie zwei olympische Bronzemedaillen und zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften. Ihr größter Erfolg war der Gesamtsieg im Weltcup in der Saison 2024/25.
Ihr letztes Rennen war der Massenstart bei den Olympischen Spielen, wo sie den 28. Platz belegte. In diesem Wettkampf lag sie 3:32,4 Minuten hinter der Führenden. Preuß äußerte, dass das Ende ihrer Karriere eine größere Erleichterung war, als sie es erwartet hatte.
„Man merkt jetzt erst, in welchen Zwängen man teils gelebt hat, gerade was den körperlichen Zustand angeht“, sagte sie über die Herausforderungen ihrer aktiven Zeit. Die letzten Jahre empfand sie als zunehmend belastend.
„Ich freue mich jetzt erst einmal, dass Sport nicht mehr Teil vom Leben ist und ich das echte, normale Leben kennenlerne“, fügte sie hinzu. Der Übergang in ein normales Leben erscheint ihr wichtig.
Preuß reflektiert auch über ihre Erfolge. „Der Gesamtweltcup-Sieg macht emotional schon am meisten mit mir, wenn ich darüber nachdenke“, bemerkte sie. Ihre Karriere war geprägt von intensiven Trainings- und Wettkampfzeiten.
Doch die letzten ein, zwei Jahre waren für sie herausfordernd. „Man ist schon hauptsächlich im Tunnel, aber natürlich habe ich das die letzten ein, zwei Jahre gemerkt, dass man ein bisschen ausgebrannter wird“, erklärte sie.
Jetzt konzentriert sich Preuß darauf, ihr neues Leben zu gestalten. Details zu ihren zukünftigen Plänen bleiben unbestätigt. Beobachter sind gespannt, wie sich ihr Leben nach dem Sport entwickeln wird.