Der palästinensische Verbandschef Jibril Rajoub verweigerte dem israelischen Vertreter auf dem FIFA-Kongress in Vancouver den Handschlag. Dies führte zu einem lautstarken Streit. FIFA-Präsident Gianni Infantino versuchte, die beiden Parteien zur Versöhnung zu bewegen.
Der Kongress wurde von geopolitischen Konflikten und politischen Interessen dominiert. Der Israel-Palästina-Konflikt war ein zentrales Thema. Die FIFA betont, unpolitisch zu sein, während politische Konflikte allgegenwärtig sind.
Niemand aus dem Iran war bei dem Kongress in Kanada anwesend. Die Teilnahme des Iran an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wird von Sicherheits- und Außenpolitik bestimmt. Infantino sagte: „Der Iran wird die WM spielen – und er wird seine Matches in den USA bestreiten. Punkt!“
Die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness kritisierte eine „Furchtkultur“ innerhalb der FIFA. Sie forderte eine stärkere Einhaltung der eigenen Regeln. Rajoub erklärte: „Die FIFA muss viel mehr unternehmen und sich an ihre eigenen Regeln halten.“
Die FIFA hält am Narrativ der Neutralität fest, obwohl dies zunehmend als strategische Fassade wahrgenommen wird. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina dauert seit 1948 an.
Die Kapazität der Stadien der Fußball-WM 2026 beträgt 1.067.644. Beobachter erwarten, dass der Streit zwischen den Verbänden weiterhin Auswirkungen auf die Organisation von internationalen Turnieren haben wird.