„Eine Zinssenkung ist vorerst faktisch vom Tisch“, erklärte Lena Dräger nach der Sitzung der US-Notenbank am 18. März 2026. Die Fed ließ den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert, was die zweite Sitzung in Folge ohne Zinsänderung darstellt.
Elf der zwölf Mitglieder des Zentralbankrats stimmten für die Beibehaltung des derzeitigen Zinses, während Stephen Miran für eine Zinssenkung votierte. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Inflation in den USA Sorgen bereitet, insbesondere aufgrund des Iran-Kriegs und der steigenden Ölpreise.
Die Fed erwartet für das Jahr 2027 ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent und schätzt die Inflation für dasselbe Jahr auf 2,2 Prozent. Für das laufende Jahr wird die Teuerungsrate auf 2,7 Prozent geschätzt.
Die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten auf die US-Wirtschaft sind ungewiss, was die Unsicherheit in der aktuellen wirtschaftlichen Lage verstärkt. Die Fed plant für 2026 einen einzigen Zinssenkungsschritt um 25 Basispunkte, was auf eine vorsichtige Herangehensweise hinweist.
Diese Zinspolitik wird von vielen Analysten als notwendig erachtet, um die Inflation zu kontrollieren und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu fördern. Die Fed steht vor der Herausforderung, die Balance zwischen diesen beiden Zielen zu finden.
Die nächste Sitzung der US-Notenbank wird mit Spannung erwartet, da die Marktteilnehmer auf weitere Hinweise zur zukünftigen Zinspolitik hoffen. Details bleiben unbestätigt.