Journalistin seit über 50 Tagen vermisst
Eva Maria Michelmann, eine Journalistin aus Köln, wird seit über 50 Tagen vermisst. Sie wurde zuletzt am 18. Januar 2026 in Raqqa, Syrien, gesehen. Berichten zufolge wurde Michelmann während der Belagerung von Raqqa durch die syrischen Regierungstruppen festgenommen.
Die Familie von Michelmann äußert die Befürchtung, dass sie sich möglicherweise in informeller Gefangenschaft befindet oder entführt wurde. Am 3. März 2026 wurde das deutsche Auswärtige Amt über ihr Verschwinden informiert.
Verschiedene Organisationen, darunter die Deutsche Journalistenunion und Reporter ohne Grenzen, setzen sich aktiv dafür ein, Michelmann zu finden. Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wurde bezüglich ihres Falls kontaktiert.
Die Familie von Michelmann hielt eine Pressekonferenz ab, um auf ihr Verschwinden aufmerksam zu machen. Roland Meister, ein Bekannter von Michelmann, äußerte: „Seit über 50 Tagen ist Eva Maria spurlos verschwunden. Das ist beängstigend.“
Michelmann wird als „weltoffene, mutige und ehrliche Person“ beschrieben, was die Besorgnis über ihr Wohlergehen verstärkt. Die Situation in Syrien ist angespannt, da die syrische Regierung massive Angriffe auf die kurdische Selbstverwaltung durchgeführt hat, bevor Michelmann verschwand.
Ursula von der Leyen hat 620 Millionen Euro an die syrische Übergangsregierung zugesagt, was die geopolitischen Spannungen in der Region weiter erhöht. Details zu Michelmanns Verbleib bleiben unbestätigt, und es ist unklar, ob sie noch am Leben ist oder möglicherweise an den türkischen Staat übergeben wurde.
Die genauen Umstände ihrer Festnahme sind weiterhin unbestätigt. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen in diesem Fall mit großer Besorgnis.