Hintergrund und Entwicklung
Eterna wurde 1863 in Wien als Textilwerkstatt und Wäscherei gegründet und hat sich im Laufe der Jahre einen Namen als Hersteller von Business-Hemden gemacht. Das Unternehmen bediente hauptsächlich Büroangestellte und Manager und war eines der wenigen verbliebenen traditionellen Unternehmen in der einst blühenden deutschen Bekleidungsindustrie.
Im Jahr 2021 durchlief Eterna einen Restrukturierungsprozess aufgrund finanzieller Schwierigkeiten. Trotz dieser Bemühungen sah sich das Unternehmen mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert, die durch die COVID-19-Pandemie verschärft wurden. Diese hatte die Nachfrage nach Business-Hemden erheblich beeinträchtigt.
Insolvenzantrag und Schließung
Im Dezember 2025 meldete Eterna Insolvenz an. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich weiter, und die Umsätze gingen aufgrund der schwachen Konjunktur zurück, während die Kosten für Gehälter, Energie und andere Ausgaben stiegen. Eterna hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 900 Mitarbeiter, davon rund 280 am Hauptsitz in Passau.
Am 1. März 2026 gab das Management bekannt, dass eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes in Passau ausgeschlossen sei. Die Gläubigerversammlung stimmte der Schließung des Unternehmens zu, was das Ende einer 163-jährigen Geschichte markiert.
Aktueller Stand und Ausblick
Die Schließung von Eterna ist ein weiteres Beispiel für die Schwierigkeiten, mit denen die Modeindustrie konfrontiert ist, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Die Herausforderungen, die durch die Pandemie und die steigenden Betriebskosten entstanden sind, haben viele Unternehmen in der Branche in eine prekäre Lage gebracht.
Die Situation um Eterna verdeutlicht die Notwendigkeit für Unternehmen, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen, um in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld bestehen zu können. Details bleiben unbestätigt.