Esmail Khatib, der iranische Minister für Nachrichtenwesen, wurde in der Nacht zu Mittwoch in Teheran getötet. Diese Nachricht wurde von Israel Katz, einem hochrangigen israelischen Beamten, bestätigt. Khatib war seit August 2021 im Amt und wird für zahlreiche Morde und die Unterdrückung im Iran verantwortlich gemacht.
Die israelische Armee hat die Befugnis, hochrangige Vertreter der iranischen Regierung zu eliminieren, und Katz kündigte an, dass bedeutende Überraschungen im Krieg gegen den Iran und die Hisbollah zu erwarten seien. Khatibs Tod wird als schwerer Schlag für Teheran angesehen, insbesondere da er an der Spitze des internen Apparats des Regimes stand, der für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ist.
Vor Khatibs Tod wurden bereits Ali Laridschani und Gholamreza Soleimani von Israel getötet. Khatib leitete Netzwerke, die in Cyberspionage und Ransomware-Angriffe verwickelt waren. Im September 2022 hatten die USA Sanktionen gegen ihn verhängt.
Die Basidsch-Milizen, eine paramilitärische Einheit im Iran, die für die Unterdrückung von Protesten bekannt ist, stehen ebenfalls im Fokus. Berichten zufolge wurden in den letzten Jahren etwa 36.000 Menschen von diesen Milizen und der Polizei getötet.
Nach Khatibs Tod reagierte der Iran mit Angriffen auf Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain. In Ramat Gan kamen zwei Menschen aufgrund von Raketenangriffen ums Leben. Details bleiben unbestätigt, und der Iran hat den Tod von Khatib bislang nicht offiziell bestätigt.
Die Situation bleibt angespannt, und die internationalen Reaktionen auf diese Entwicklungen sind noch abzuwarten. Katz betonte, dass im Laufe des Tages an allen Fronten mit bedeutenden Überraschungen zu rechnen sei.