Vor der Legalisierung
Die Cannabis-Legalisierung wurde im April 2024 von der damaligen Ampel-Regierung eingeführt. Die Erwartung war, dass durch die Legalisierung der Schwarzmarkt zurückgedrängt und ein regulierter Anbau ermöglicht werden würde.
Der entscheidende Moment
Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass die Hamburger CDU die Rückabwicklung der Cannabis-Legalisierung fordert. Im Jahr 2025 wurden lediglich 230 Kilogramm Cannabis geerntet, während die Personalkosten zur Durchsetzung des Cannabisgesetzes über 820.000 Euro betrugen.
Direkte Auswirkungen auf die Parteien
Die Personalkosten im Bezirksamt Altona beliefen sich auf 503.721 Euro, während die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz 317.350,88 Euro aufbrachte. Diese hohen Kosten stehen in keinem Verhältnis zu den Erträgen aus dem Anbau. Die sieben Anbauvereinigungen hatten im vergangenen Jahr insgesamt 1718 Mitglieder, was zu einer Menge pro Mitglied zwischen acht und 26 Gramm pro Monat führte.
Expertenmeinungen und Perspektiven
Die wissenschaftliche Evaluation zeigt, dass die Anbauvereinigungen keinen maßgeblichen Beitrag zur Verdrängung des Schwarzmarktes leisten. Christin Christ, eine CDU-Politikerin, bezeichnet die Zahlen als „ein deutliches Missverhältnis zwischen Aufwand und Wirkung“. Sie betont, dass der Schwarzmarkt weiterhin besteht, während erheblicher Verwaltungsaufwand auf Kosten der Steuerzahler entsteht.
Christ fordert daher, dass die Legalisierung schnellstmöglich wieder rückgängig gemacht werden muss. Die aktuellen Entwicklungen werfen Fragen zur Effizienz der Cannabis-Legalisierung auf und zeigen die Herausforderungen, die mit der Umsetzung solcher Gesetze verbunden sind.