Der Flughafen BER in Schönefeld hat aufgrund eines Warnstreiks und des Kriegs gegen den Iran erhebliche Verluste hinzunehmen. Täglich können etwa 3.000 Passagiere nicht am BER starten oder landen, was zu einem Umsatzverlust von rund 2.500.000 Euro pro Monat führt.
Am 17. März 2026 wurden alle Starts und Landungen am Flughafen BER ausgesetzt, was rund 57.000 Passagiere betrifft. Der Warnstreik wurde von der Gewerkschaft Verdi ausgerufen, die eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent oder mindestens 250 Euro zusätzlich pro Monat fordert.
Die Arbeitgeberseite hat jedoch ein Angebot von nur rund einem Prozent Lohnsteigerung bis 2028 vorgelegt. Holger Rößler von der Gewerkschaft bezeichnete dieses Angebot als „Provokation am Verhandlungstisch“.
Aletta von Massenbach, die für den Flughafen verantwortlich ist, äußerte sich optimistisch über die nächste Verhandlungsrunde, die für den 25. März angesetzt ist. Sie sagte: „Wir sind zuversichtlich, dass eine Einigung zustande kommt.“
In der Vergangenheit hat der Flughafen BER bereits aufgrund des Iran-Kriegs Verbindungen mit der Golfregion verloren, was die Situation weiter verschärft.
Die Auswirkungen des Warnstreiks sind deutlich spürbar, da 445 Abflüge und Landungen betroffen sind. Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung bleibt bestehen, und Details bleiben unbestätigt.