Belu-Simion Fainaru erlebt während der Biennale von Venedig 2026 eine beispiellose Isolation und Diskriminierung aufgrund seiner israelischen Herkunft. Er vertritt Israel mit seiner Ausstellung „Rose of Nothingness“ im Arsenale.
Fainaru wurde 1959 in Bukarest geboren und lebt heute in Haifa. Er ist kein Neuling im internationalen Kunstgeschehen, aber die aktuelle Situation ist für ihn neu und belastend.
Die Biennale-Jury schloss Israel vorab von der Vergabe der Kunstpreise aus. Diese Entscheidung sorgte für einen Aufschrei in der Künstlergemeinschaft. Fainaru berichtet von erheblichem psychischen Druck während der Veranstaltung.
Seine Galerie Plan B hat ihn aus dem Programm genommen, was seine Isolation weiter verstärkt hat. „Ich nehme ja nicht zum ersten Mal an einer großen internationalen Ausstellung teil, aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte er.
Die Stimmung vor der Eröffnung am 9. Mai ist angespannt. Die Diskussion über Politik und Kunst wird laut, während Künstler wie Fainaru unter Druck stehen.
Fainaru fühlt sich diskriminiert, weil er israelischer Jude ist. „Menschen wie ich wurden schon einmal bedroht – und alle machten mit“, äußerte er seine Sorgen.
Die Biennale ist ein bedeutendes Ereignis für die internationale Kunstszene. Doch die aktuelle politische Lage beeinflusst die Wahrnehmung und den Austausch zwischen Künstlern aus verschiedenen Ländern.
Die Isolation von Künstlern aufgrund ihrer Herkunft ist ein ernstes Problem. Fainarus Erfahrungen werfen Fragen über die Rolle der Kunst in politischen Konflikten auf.