FC Barcelona scheidet aus
„Das kleine Fußball-Wunder ist ausgeblieben,“ kommentierte ein enttäuschter Fan nach dem Halbfinalspiel der Copa del Rey, in dem der FC Barcelona gegen Atlético Madrid antreten musste.
Barcelona, der Titelverteidiger, hatte im ersten Spiel eine herbe 0:4-Niederlage hinnehmen müssen. Trotz einer dominanten Leistung im Rückspiel, in dem sie 3:0 gewannen, reichte es nicht für den Einzug ins Finale.
Marc Bernal erzielte in der 29. Minute das erste Tor für Barcelona, gefolgt von einem Elfmeter-Tor von Raphinha in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, das den Spielstand auf 2:0 erhöhte.
Bernal war erneut erfolgreich und traf in der 72. Minute zum 3:0. Trotz dieser Tore blieb die Gesamtbilanz gegen Atlético Madrid negativ, da die Katalanen insgesamt 3:4 verloren.
Die Ballbesitzstatistik spricht für sich: Barcelona hatte im ersten Durchgang 70 Prozent Ballbesitz, konnte jedoch die Überlegenheit nicht in ein Weiterkommen ummünzen.
„Pokal-Aus trotz purer Dominanz! Nur ein Wunder hätte das Team von Hansi Flick retten können“, so die Analyse nach dem Spiel. Die Enttäuschung ist groß, da Barcelona in der letzten Saison den Pokal gewonnen hatte.
Für Atlético Madrid ist es das erste Pokal-Finale seit 2013. Sie haben sich mit dieser Leistung für das Finale qualifiziert und werden dort entweder auf Real Sociedad oder Athletic Bilbao treffen.
Die nächste Herausforderung für Barcelona wird sein, sich von diesem Rückschlag zu erholen und sich auf die kommenden Ligaspiele zu konzentrieren. Details bleiben unbestätigt.