„Ich glaube an die Aufklärung“, sagte Axel Petermann, Deutschlands bekanntester Profiler, im Zusammenhang mit dem mysteriösen Fall von Rebecca Reusch, die seit dem 18. Februar 2019 vermisst wird. Petermann, der über 35 Jahre lang als Mordermittler bei der Bremer Kriminalpolizei tätig war, hat in mehr als 1.000 Fällen gewaltsamen Todes ermittelt.
Der Fall Rebecca Reusch gilt als einer der rätselhaftesten Kriminalfälle Deutschlands. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, wobei der Hauptverdächtige der Schwager von Rebecca ist. Bisher sind über 3.500 Hinweise im Fall eingegangen, doch die Ermittlungen sind bislang ohne endgültige Klärung geblieben.
Petermann, der seit 2014 pensioniert ist, wird weiterhin für Fallanalysen beauftragt. Seine Erfahrung und Expertise sind in der aktuellen Situation von großem Wert. „Die Menschen, die die Tat gemacht haben, sollten sich nicht zu sicher sein, dass sie nicht ermittelt werden“, fügte er hinzu und unterstrich damit die Entschlossenheit der Ermittler, den Fall zu lösen.
Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte in Deutschland ist in den letzten Jahren signifikant gesunken, von über 2.000 auf rund 500. Diese Entwicklung könnte auch die Dynamik der Ermittlungen im Fall Rebecca Reusch beeinflussen, da die Polizei bestrebt ist, auch diesen Fall zu klären.
Petermanns neuestes Buch, „Die Psyche des Bösen“, das im Februar 2026 erschien, könnte weitere Einblicke in die Denkweise von Tätern geben und somit auch für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein.
Die Ermittler setzen weiterhin auf die Hinweise der Öffentlichkeit und hoffen, dass neue Informationen zur Aufklärung des Falls beitragen können. Details bleiben unbestätigt, aber die Hoffnung auf eine Lösung bleibt bestehen.