Aumovio hat den Verlust im vergangenen Geschäftsjahr von 289 Millionen Euro auf 655 Millionen Euro ausgeweitet. Gleichzeitig verzeichnete das Unternehmen einen bereinigten Vorsteuergewinn von 717 Millionen Euro, was einem Anstieg von 45,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Marge verbesserte sich auf 3,9 Prozent, nachdem sie im Vorjahr bei 2,5 Prozent lag. Trotz dieser positiven Entwicklung ist für das erste Geschäftsjahr keine Dividende vorgesehen, was die Unsicherheit über die zukünftige finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstreicht.
Aumovio strebt einen „normalisierten“ Cashflow von 500 bis 800 Millionen Euro an. „Wir werden die Mittel aus unserer starken Bilanz im Jahr 2026 primär dafür einsetzen, den Unternehmenswert zu steigern, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und unsere strategischen Aktivitäten umzusetzen“, erklärte ein Unternehmenssprecher.
In einem herausfordernden Marktumfeld erwartet Philipp von Hirschheydt, dass die Bedingungen auch 2026 schwierig bleiben werden. Dennoch zeigt sich die Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnologie, wie Oliver Dörre betont: „Die Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnologie wächst sehr stark.“
Zusätzlich hat Aumovio eine Kooperationsvereinbarung mit Hensoldt geschlossen, die darauf abzielt, die Entwicklung neuer Technologien voranzutreiben. Hensoldt plant, bis 2026 etwa 1.600 neue Mitarbeiter einzustellen, um die steigende Nachfrage zu bewältigen.
Ingo Holstein, ein weiterer Sprecher, fügte hinzu: „Wir arbeiten intensiv daran, Perspektiven zu schaffen und nahtlose Übergänge zu ermöglichen.“ Diese Maßnahmen könnten Aumovio helfen, sich in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten.
Details bleiben unbestätigt, aber die Entwicklungen bei Aumovio und Hensoldt werden von Marktbeobachtern genau verfolgt, da sie potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Branche haben könnten.