„Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Erdbebens hat sich nach Angaben der Meteorologiebehörde JMA erhöht.“ Diese Aussage kam nach einem Erdbeben der Stärke 7,7, das am 20. April 2026 vor der Nordostküste Japans auftrat.
Die Erdstöße waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. In Iwate wurde eine Flutwelle von 80 Zentimetern im Hafen Kuji gemessen. Die Behörden hoben die Tsunami-Warnung für die Pazifikküste der Präfekturen Hokkaido, Aomori und Iwate auf.
170.000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In insgesamt 182 Gemeinden in sieben Präfekturen wurden Katastrophenschutzmaßnahmen ergriffen. Dies geschah, um die Bevölkerung vor möglichen weiteren Erdbeben zu schützen.
Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mahnte zur Evakuierungsbereitschaft für die kommenden Tage wegen der Gefahr weiterer starker Erdbeben. Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt und erlebt jährlich etwa 1.500 Erdbeben.
In den Atomkraftwerken Fukushima Daichi, Miyagi und Aomori wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Dennoch bleibt die Situation angespannt, da die Wahrscheinlichkeit eines weiteren schweren Erdbebens auf ein Prozent erhöht wurde.
Details bleiben unbestätigt, doch die Behörden arbeiten intensiv daran, die Lage zu überwachen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.