Der Tanker Arctic Metagaz kam nach russischen Angaben mit allen gültigen Papieren und gemäß internationaler Regeln aus dem russischen Hafen Murmansk. Der Vorfall ereignete sich am 3. März 2026 im Mittelmeer, als das Schiff, das massive Mengen Flüssiggas geladen hatte, in Brand geriet.
Aktuelle Entwicklungen
Der russische Flüssiggastanker Arctic Metagaz ist nach einem Brand im Mittelmeer nicht gesunken, treibt jedoch als ungesteuertes Geisterschiff. Das 277 Meter lange Schiff driftet in Richtung Italien und wurde 110 Kilometer von Maltas Küste in internationalen Gewässern gesichtet. Die Besatzung von 30 Mann wurde gerettet, während das Schiff eine Schlagseite hat und manövrierunfähig ist.
Die libysche Küstenwache hatte zunächst vermeldet, dass das Schiff untergegangen sei. Präsident Wladimir Putin sprach von einem ‚Terroranschlag‘ und Russland macht die Ukraine für den Vorfall verantwortlich.
Reaktionen und Maßnahmen
Malta hat einen Notfallplan vorbereitet, um auf die Situation zu reagieren. Das Wrack wurde 37 Seemeilen (68,5 Kilometer) südlich von Malta gesichtet und sendet keine Transponder-Daten zur Positionsbestimmung. Es besteht ein Mindestabstand von 5 Seemeilen, den andere Schiffe einhalten sollen.
Ungewisse Zukunft
Details bleiben unbestätigt. Die Echtheit des mutmaßlichen Fotos des Tankers konnte nicht final überprüft werden. Unklar ist, wie lange das ausgebrannte Wrack schwimmfähig bleibt und welche Kosten für eine Bergungsaktion anfallen könnten. Die rechtliche Situation bezüglich des Schiffes könnte aufgrund von Sanktionen kompliziert sein.