Ali Larijani, der ehemalige Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans, wurde am 17. März 2026 bei einem israelischen Luftangriff getötet. Larijani war 67 Jahre alt und galt als eine Schlüsselfigur in der iranischen Politik.
Sein Tod wird als erheblicher Verlust für die politische Landschaft Irans angesehen. Larijani war ein Verfechter eines nuklearen Abkommens mit den USA und hatte von 2008 bis 2020 als Parlamentspräsident gedient. Er war in der iranischen Politik über vier Generationen hinweg aktiv.
Zusätzlich zu Larijani wurden auch sein Sohn und seine Leibwächter bei dem Luftangriff getötet. Die israelische Regierung bestätigte, dass Larijani und der Leiter der Basij, einer zentralen Repressionsbehörde Irans, in der Nacht eliminiert wurden. Israel Katz, ein hochrangiger israelischer Beamter, erklärte: „Ich habe gerade vom Stabschef erfahren, dass Larijani und Soleimani eliminiert wurden.“
Larijani hatte bedeutenden Einfluss auf die Beziehungen Irans zu ausländischen Staaten, einschließlich China und Russland. Sein Weggang wirft Fragen über den Pool alternativer Führer in Iran auf, insbesondere nach seiner Sperre für die Präsidentschaftswahlen 2021 und 2024 durch den Wächterrat.
Die Supreme National Security Council äußerte sich zu Larijanis Tod mit den Worten: „Die reinen Seelen der Märtyrer umarmten die gereinigte Seele des gerechten Dieners Gottes, Märtyrer Dr. Ali Larijani.“
Larijani war bekannt für seine tiefen Überzeugungen und sagte einst: „Die Gesellschaft hat eine existenzielle Identität, die sich von dem Individuum unterscheidet.“
Sein Tod folgt einem Muster gezielter Tötungen einflussreicher iranischer Führer, ähnlich der Ermordung von Qassem Suleimani im Januar 2020. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Stabilität und die politische Dynamik im Iran haben.
Details bleiben unbestätigt.