Ein Giraffen-Jungtier wurde am 28. April im Tierpark Berlin geboren. Gleichzeitig wurde ein Bergbongo namens Kundu auf eine Rettungsmission nach Kenia geschickt. Beide Ereignisse stehen im Zeichen des Artenschutzes.
Fakten zur Geburt:
- Giraffenkuh Katharina hat ein männliches Jungtier zur Welt gebracht.
- Das Jungtier ist wohlauf und trinkt regelmäßig bei seiner Mutter.
- Katharina hat bereits neun weitere Nachkommen.
- Der Vater des Jungtiers ist Giraffenbulle Jabulani.
- Die Herde im Tierpark Berlin wächst mit dem Jungtier auf zwölf Tiere.
Die Rothschild-Giraffen sind in ihrem natürlichen Lebensraum in Kenia und Uganda beheimatet. Giraffen werden als „gefährdet“ auf der Roten Liste der IUCN gelistet. Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem betont die Verantwortung der Zoos für den Artenschutz: „Die Geburt ist sehr gut verlaufen und Mutter und Jungtier verhalten sich genauso, wie wir es uns wünschen.“
Kundu, der Bergbongo, wurde von Berlin nach Kenia geflogen, um seine Art zu retten. Die Bergbongo-Population in freier Wildbahn beträgt nur noch etwa 100 Tiere. Dr. Andreas Knieriem sagte: „Wir tragen eine besondere Verantwortung und sind stolz, Teil dieses internationalen Projekts zu sein.“
Zusätzlich wird Giraffenkuh Maude voraussichtlich im Juni ein weiteres Jungtier zur Welt bringen. Dies zeigt die fortlaufenden Bemühungen des Tierparks im Bereich Naturschutz und Zuchtprogramme.