Die EU wollte die halbjährliche Zeitumstellung abschaffen, konnte sich jedoch nicht auf eine dauerhafte Regelung einigen. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. Ursprünglich wurde die Sommerzeit zur Energieeinsparung eingeführt, wobei die durchschnittliche Energieeinsparung während dieser Zeit bei 0,34 Prozent liegt.
In einer Umfrage von 2018 sprachen sich 80 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung der Sommerzeit aus. Trotz dieser hohen Zustimmung bleibt die Umsetzung einer dauerhaften Regelung unklar. Die Umstellung auf Sommerzeit führt zudem zu einer Stunde weniger Schlaf, was von vielen als nachteilig empfunden wird.
Aktuell hat die spanische Delegation ein Informationsdokument für die EU vorgelegt, um die Verhandlungen zur Sommerzeit wiederzubeleben. In diesem Dokument wird darauf hingewiesen, dass international keine Energiegewinne durch die Sommerzeit festgestellt wurden. Dies könnte die Argumentation für die Abschaffung weiter stärken.
Die EU-Richtlinie zur Sommerzeit wurde 2002 eingeführt, und seitdem gibt es immer wieder Diskussionen über die Vor- und Nachteile dieser Regelung. Beobachter erwarten, dass die Debatte über die Zeitumstellung in den kommenden Monaten an Intensität gewinnen wird, insbesondere mit dem Ziel, eine einheitliche Regelung zu finden.
Die Frage bleibt, ob die EU in der Lage sein wird, eine Einigung zu erzielen, die sowohl den Bedürfnissen der Mitgliedstaaten als auch den Wünschen der Bevölkerung gerecht wird. Details bleiben unbestätigt.