Ein Buckelwal strandete erneut in der Wismarer Bucht, nachdem er zuvor auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt worden war. Das Tier hat eine Länge von 12 bis 15 Metern und konnte sich in der Nacht zum Sonntag aus eigener Kraft befreien.
Der Wal wurde zuletzt in der Nähe der unbewohnten Insel Walfisch gesichtet. Die Wasserschutzpolizei verfolgt den Wal, um ihn im Blick zu behalten, da große Wale in der Ostsee nicht heimisch sind. Das ursprüngliche Ziel war, den Wal in Richtung Nordsee zu lotsen.
Die Haut des Wals ist jedoch zu sehr erkrankt, um einen Sender zu befestigen, was die Überwachung erschwert. Umweltschützer suchten und entdeckten den Wal erneut, während das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern die Strandung bestätigte.
Die Bevölkerung wurde gebeten, das Tier in Ruhe zu lassen. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, äußerte: „Der Wal hat seit längerer Zeit seine Position im flachen Wasser der Wismarbucht nicht verändert.“ Er fügte hinzu: „Sollte das Tier sich bis morgen nicht befreit haben, werden die Fachleute vor Ort versuchen, den Wal sanft anzustupsen und in Richtung tieferes Wasser zu bewegen.“
Die Situation bleibt angespannt, da die Experten besorgt sind. Backhaus erklärte: „Wir müssen leider davon ausgehen, dass es dem Tier nicht gutgeht.“ Es wird empfohlen, das sicher geschwächte und gestresste Tier möglichst in Ruhe zu lassen, damit sich sein Zustand nicht weiter verschlechtert.
Details bleiben unbestätigt.