Der Bau des Ballsaals im Weißen Haus wird fortgesetzt, nachdem ein Berufungsgericht in Washington entschieden hat, dass die Arbeiten vorerst weitergehen dürfen. Dies geschieht trotz einer Klage einer Denkmalschutzorganisation, die gegen das umstrittene Projekt vorgeht.
Die US-Regierung hat argumentiert, dass die Bauarbeiten mit sicherheitsrelevanten Maßnahmen verbunden sind. Der geplante Anbau soll Schutz vor Drohnen, Raketen und anderen Angriffen bieten. Die Kosten des Ballsaals belaufen sich auf etwa 400 Millionen Dollar.
Ein Richter hatte zuvor einen Baustopp für den Ballsaal angeordnet, solange das US-Parlament das Projekt nicht genehmigt. In diesem Zusammenhang äußerte ein Richter: „Ein Präsident sei nicht Eigentümer des Weißen Hauses.“
Die Anwälte des Justizministeriums haben jedoch betont, dass ein Stopp der Bauarbeiten „gravierend die nationale Sicherheit“ bedrohe. Trump plant zudem einen umfangreichen unterirdischen Komplex unter dem Ballsaal, was zusätzliche Sicherheitsaspekte mit sich bringt.
Der Bau des Ballsaals ist umstritten und wird von einer Denkmalschutzorganisation angefochten. Diese Organisation sieht in dem Projekt eine Gefährdung des historischen Erbes des Weißen Hauses.
Details bleiben unbestätigt, da die rechtlichen Auseinandersetzungen weiterhin andauern und die endgültige Genehmigung des Projekts durch das US-Parlament noch aussteht.