Vincorion plant Börsengang
„Wir rechnen in diesem Jahr mit weiterem Wachstum“, sagte Kajetan von Mentzingen, ein führender Vertreter des Unternehmens, während Vincorion seinen bevorstehenden Börsengang an der Frankfurter Börse ankündigte.
Der Börsengang soll Vincorion zusätzliche finanzielle Flexibilität verschaffen und dem Unternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern. Vincorion, das 2022 von Jenoptik an Star Capital verkauft wurde, hat sich auf die Lieferung von Generatoren für militärische Luftabwehrsysteme spezialisiert.
Mit rund 900 Mitarbeitern erzielte Vincorion im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 240 Millionen Euro. Der gesamte Auftragsbestand belief sich zum Jahreswechsel auf rund 1,1 Milliarden Euro, was die starke Marktposition des Unternehmens unterstreicht.
Vincorion erwartet ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 22% zwischen 2023 und 2025. „Vincorion positioniere sich im Zentrum eines stark wachsenden Marktes für Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien“, fügte von Mentzingen hinzu.
Die Emission wird von den Investmentbanken Berenberg, BNP Paribas und JP Morgan organisiert. Fidelity, Invesco und T. Rowe Price haben sich bereits zum Kauf von Aktien im Wert von 105 Millionen Euro verpflichtet.
Star Capital hält 90% der Anteile an Vincorion, was die strategische Bedeutung des Unternehmens im Portfolio des Investors verdeutlicht. Der Börsengang wird im Prime Standard der Frankfurter Börse stattfinden.
Vincorion plant, den Börsengang am 30. Juni 2025 durchzuführen. Details bleiben unbestätigt.
„Der Name Vincorion ist ein Kunstwort“, erklärte ein Unternehmenssprecher, was die Identität des Unternehmens in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt hervorhebt.
Mit dem bevorstehenden Börsengang setzt Vincorion auf weiteres Wachstum und die Stärkung seiner Marktposition in der Verteidigungsindustrie.