Erst Anfang Februar war es auf der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg zu Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Nun kündigt die Gewerkschaft Verdi einen Streik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für Donnerstag und Freitag, den 19. und 20. März 2026, an. Betroffen ist insbesondere der Stadtverkehr in Schwabach.
Die Einschränkungen im Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg beginnen bereits am 16. März und dauern bis zum 2. April 2026. Die Linien S1 und RE 14 sind von diesen Einschränkungen betroffen, was zu Verzögerungen und hoher Auslastung führen kann.
Für einige ausgefallene Verbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Regionalbusse und Regionalzüge fahren jedoch planmäßig und ohne Einschränkungen. Die Linien 328, 372 und 378 der Regionalbusse sind von den Störungen nicht betroffen.
Im Stadtverkehr Schwabach wird ein Notbetrieb eingerichtet, um die Auswirkungen des Streiks zu mildern. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn kann aufgrund der Kurzfristigkeit nicht korrekt hinterlegt werden, was die Planung für die Fahrgäste erschwert.
Die Bushaltestellen für den Schienenersatzverkehr liegen möglicherweise nicht direkt an den jeweiligen Bahnhöfen, was zusätzliche Unannehmlichkeiten für die Reisenden mit sich bringen könnte. Zudem ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen nicht möglich.
Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik als notwendig erachtet, um auf die aktuellen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Erste Reaktionen aus der Politik und von den Betroffenen zeigen, dass die Situation ernst genommen wird und man auf eine schnelle Lösung hofft.
Beobachter erwarten, dass die Auswirkungen des Streiks auch über die beiden Tage hinaus spürbar sein werden, insbesondere wenn es um die Rückkehr zur Normalität im ÖPNV geht. Details bleiben unbestätigt.