Am 24. März 2026 gab die US-Telekommunikationsaufsicht FCC bekannt, dass der Import neuer im Ausland hergestellter Router für Endverbraucher verboten wird. Dieses Verbot betrifft ausschließlich neue Modelle; der Import und die Nutzung bereits vorhandener Geräte bleiben erlaubt.
Die FCC führt Sicherheitsbedenken als Hauptgrund für das Verbot an, insbesondere in Bezug auf chinesische Elektronik. Laut der Behörde stellen ausländische Router ein „unannehmbares Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten oder die Sicherheit von US-Bürgern dar“.
Das Verbot wurde im Auftrag nicht näher genannter US-Geheimdienste verkündet, die auf die Rolle von Routern bei großen Hackerangriffen wie Volt und Salt Typhoon verwiesen. Diese Sicherheitsvorfälle haben die Bedenken hinsichtlich der Verwundbarkeit von Routern verstärkt.
In den USA ist der Verkauf von neuen Routern jetzt verboten, und es gibt derzeit keine Router, die in den USA designt, hergestellt und vertrieben werden. Hersteller müssen für jedes neue Router-Modell eine Ausnahmegenehmigung einholen und neue Produktionsstätten in den USA errichten.
Die Deadline für die Beantragung dieser Ausnahmegenehmigungen ist auf 2027 festgelegt. Details bleiben unbestätigt, wie viele Hersteller bereit sind, neue Produktionsstätten in den USA zu errichten.
Das Verbot hat erhebliche Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Routern in den USA, da unklar ist, wie sich die Marktbedingungen entwickeln werden. Kleingeräte wie Router erweisen sich immer wieder als Sicherheitsproblem, da sie massenhaft gehackt werden können.
Die FCC hat mit dieser Maßnahme einen klaren Schritt unternommen, um die nationale Sicherheit zu schützen und die Risiken, die von ausländischer Elektronik ausgehen, zu minimieren.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie Hersteller auf diese neuen Anforderungen reagieren und ob die Sicherheitsbedenken der FCC gerechtfertigt sind.