Am 13. April 2026 hat ein US-Richter in Florida die Verleumdungsklage von Donald Trump gegen das Wall Street Journal abgewiesen. Diese Klage bezieht sich auf einen Bericht über eine Geburtstagsgrußkarte, die Trump an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gesendet haben soll.
Richter Darrin P. Gayles stellte in seiner Entscheidung fest, dass Trump nicht ausreichend dargelegt habe, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung des Gratulationsschreibens in böswilliger Absicht gehandelt habe. Gayles erklärte, Trump habe nicht plausibel darlegen können, dass die Berichterstattung mit der Absicht erfolgt sei, seinen Ruf zu schädigen.
Die Klage wurde eingereicht, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, dass Trumps Brief an Epstein anstößige Inhalte hatte. Trump bezeichnete den angeblichen Geburtstagsgruß als „gefälscht“ und fordert eine Entschädigung von mindestens zehn Milliarden Dollar.
Trump hat bis zum 27. April Zeit, eine geänderte Klageschrift einzureichen, um die Entscheidung des Richters anzufechten. In seiner Klage argumentierte Trump, dass die Autoren des Berichts die Geschichte erfunden hätten, um seinen Ruf und seine Integrität zu schädigen.
Zusätzlich zu seiner Klage gegen das Wall Street Journal hat Trump auch rechtliche Schritte gegen die BBC eingeleitet. Diese Klage bezieht sich auf einen Zusammenschnitt einer Rede, die Trump am 6. Januar 2021 gehalten hat, und wurde kurz vor der US-Präsidentschaftswahl im November 2024 ausgestrahlt.
Die Entscheidung des Richters und die laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen sind von Bedeutung, da sie die Beziehung zwischen Trump und den Medien weiter belasten könnten. Trump behauptet, dass die Berichterstattung über seine Verbindung zu Epstein und andere Themen seinen Ruf schädigt.
Die Situation bleibt angespannt, während Trump versucht, seine rechtlichen Optionen zu prüfen und möglicherweise eine neue Klage einzureichen. Details bleiben unbestätigt.