Am 7. April 2026 hat der Oberste Gerichtshof der USA den Weg dafür freigemacht, ein Strafverfahren gegen Steve Bannon einzustellen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem Bannon 2022 in zwei Punkten wegen Missachtung des US-Kongresses verurteilt wurde. Er wurde schuldig gesprochen, weil er sich geweigert hatte, vor einem Untersuchungsausschuss des Kongresses auszusagen.
Das US-Justizministerium hatte beantragt, das Verfahren einzustellen, was der Supreme Court nun an ein niedrigeres Gericht zurückschickte. Bannon verbüßte eine viermonatige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis und kam kurz vor Donald Trumps Wahlsieg 2024 wieder frei.
Im Jahr 2025 bekannte sich Bannon in New York wegen Betrugs schuldig. Die Vorwürfe gegen ihn wurden von ihm selbst als politisch motiviert bezeichnet. Bannon war ein wichtiger Berater im Wahlkampf von Trump im Jahr 2016 und hat die Idee unterstützt, dass Trump eine dritte Amtszeit als Präsident anstreben sollte.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, den Fall zurückzuschicken, um über den Antrag des Justizministeriums zu entscheiden, könnte weitreichende Auswirkungen auf Bannons rechtliche Situation haben. Die Tatsache, dass er verurteilt wurde, weil er eine Vorladung des Untersuchungsausschusses nicht befolgte, bleibt ein zentraler Punkt in diesem Verfahren.
Aktuell steht Bannon in einer ungewissen Lage, da die rechtlichen Schritte, die nun folgen könnten, sowohl seine politische Karriere als auch seine persönliche Freiheit beeinflussen könnten. Details bleiben unbestätigt.