Stellantis hat am 13. April 2026 auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg den neuen elektrifizierten Business Class-Sitz eForma vorgestellt. Der Sitz wurde in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Geven entwickelt und vereint italienisches Design mit fortschrittlicher Kabinentechnologie.
Alberto Veneruso, ein Sprecher von Stellantis, erklärte: „Mit eForma verfeinern wir unsere Vision der Business Class-Erfahrung.“ Der Sitz soll den Passagieren ein instinktives Premium-Gefühl bieten, was Hermann Hoffmann, ein weiterer Verantwortlicher, als zentrale Priorität bezeichnete.
Im Zuge dieser Entwicklungen wird das Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim umgebaut, was auch einen Stellenabbau von 650 Arbeitsplätzen zur Folge hat. Nach dem Abbau werden noch rund 1000 Ingenieure im Entwicklungszentrum tätig sein, das sich künftig auf Fahrerassistenzsysteme, virtuelle Entwicklung, KI und Batterieentwicklung konzentrieren wird.
Vor der Übernahme durch PSA im Jahr 2017 beschäftigte Opel noch 7000 Ingenieure. Der aktuelle Stellenabbau ist Teil eines kontinuierlichen Prozesses, der seit dieser Übernahme stattfindet.
Zusätzlich plant Stellantis, in Zusammenarbeit mit Leapmotor einen neuen Opel-Elektro-SUV zu entwickeln, was die Strategie des Unternehmens zur Elektrifizierung weiter vorantreibt. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Opel einen Anstieg der Neuzulassungen um 39 Prozent und einen Marktanteil von 4,8 Prozent.
Hugo Nightingale, ein Designer, betonte, dass der ursprüngliche Forma eine starke Grundlage für die Entwicklung des eForma bot. Diese Zusammenarbeit zwischen Ingenieurwesen und Design zeigt, wie innovative Lösungen entstehen können, so Loïc Rigaud von Geven.
Die Reaktionen auf die Vorstellung des eForma sind überwiegend positiv, und die Branche erwartet, dass dieser Sitz neue Maßstäbe in der Business Class setzen wird.