Die SpVgg Haidhausen steht nach der Verhaftung eines Spielers wegen versuchten Mordes und bewaffnetem Drogenhandel unter massivem Druck. Der Vorfall hat nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern führt auch zu einem drastischen Punkteabzug von 27 Punkten, wodurch der Verein von der Tabellenführung auf den drittletzten Platz gefallen ist.
Der betroffene Spieler, 34 Jahre alt, spielte unter falscher Identität für die SpVgg Haidhausen und erzielte in 14 Partien neun Tore und zwei Assists in der laufenden Saison. Bei seiner Festnahme raste er mit seinem Auto auf Polizisten zu, was die Situation zusätzlich eskalierte.
In der Wohnung des Spielers wurden mehrere Kilogramm Amphetamin und 50.000 Euro Bargeld gefunden. Der Spieler gab an, ein Fitnessstudio zu besitzen, was sich als Teil seiner falschen Identität herausstellte. Giuseppe Scialdone, ein Vertreter des Vereins, äußerte sich schockiert: „Das ist absoluter Wahnsinn. Er war komplett unauffällig, schmiss nicht mit Geld um sich.“
Der Bayerische Fußball-Verband stellte fest, dass der Verein keine Schuld trifft und sieht sich selbst als Opfer eines Betrugs. Dennoch hat das Kreis-Sportgericht in seinem erstinstanzlichen Urteil zehn Spielwertungen zu Ungunsten der SpVgg Haidhausen vornehmen müssen, da der betreffende Spieler aufgrund falscher Angaben nicht einsatzberechtigt war.
Der Spieler war zuvor bis 2015 unter seinem richtigen Namen aktiv und spielte seit Oktober 2018 unter falschem Namen für verschiedene Vereine in München. Was als Erfolgsgeschichte im Amateurfußball begann, endet nun in einem handfesten Skandal.
Details bleiben unbestätigt.