Hintergrund zur Leipziger Buchmesse
Sophie Passmann ist eine Medienpersönlichkeit, die in der Diskussion um die Rolle von Frauen in sozialen Netzwerken aktiv ist. Ihre Werke, darunter Bestseller wie „Alte weiße Männer“ und „Komplett Gänsehaut“, haben sie zu einer wichtigen Stimme in der zeitgenössischen Literatur gemacht. Die Leipziger Buchmesse, die zu den bedeutendsten Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum zählt, findet 2026 vom 19. bis 22. März statt und wird über 2.000 Aussteller sowie mehr als 2.800 Veranstaltungen bieten.
Neues Buch und Auftritt
Am 21. März 2026 wird Passmann mit ihrem neuen Buch „Wie kann sie nur?“ auf der Buchmesse auftreten. In diesem Werk beschreibt sie die ständige Beobachtung von Frauen im Internet und formuliert eine ehrliche Gegenwartsdiagnose. Passmann erklärt: „Wie kann sie nur?“ ist kein großes feministisches Theoriebuch. Es ist das Protokoll einer Generation, die längst weiß, dass sie in ihrer eigenen Besessenheit von sich selbst, beim süchtigen Blick in den Spiegel, verliert, und trotzdem weiter hineinblickt.
Diskussion über weibliche Selbstdarstellung
Passmann ist Teil einer breiten Diskussion über die weibliche Selbstdarstellung im Internet. Sie äußert sich kritisch über die omnipräsente Meinung der anderen in sozialen Netzwerken, die ihrer Ansicht nach völlig egal geworden ist. „Die Meinung der anderen ist in sozialen Netzwerken omnipräsent und dabei völlig egal geworden“, sagt sie. Diese Thematik wird auch auf der Buchmesse an Bedeutung gewinnen, da viele Autorinnen und Autoren ähnliche Fragen aufwerfen.
LitPop und weitere Veranstaltungen
Zusätzlich zu ihrem Auftritt wird Passmann an der Buchmesse-Party „LitPop“ teilnehmen, die ein Highlight der Veranstaltung darstellt. Die Buchmesse 2026 wird mit einem 18-Stunden-Marathon durch Juli Zehs „Unterleuten“ aufwarten und bietet tagesgebundene Tickets für 25 Euro an. Diese Vielfalt an Veranstaltungen und Formaten wird voraussichtlich ein breites Publikum anziehen.
Reaktionen und Ausblick
Die Vorfreude auf die Leipziger Buchmesse 2026 ist bereits spürbar, und Passmanns Teilnahme wird als bedeutender Beitrag zur Diskussion über Frauen in der Literatur und den sozialen Medien angesehen. Beobachter erwarten, dass ihr Auftritt und die Themen, die sie anspricht, zu intensiven Gesprächen und Reflexionen führen werden. Passmann selbst sagt: „Es gibt unendlich viele Meinungen von unendlich vielen Menschen zu wiederum unendlich vielen anderen Menschen, ein sich ewig befruchtendes und dabei völlig überflüssiges System.“ Diese kritische Betrachtung könnte das Publikum zum Nachdenken anregen.