Im Skigebiet Engelberg, Schweiz, kam es am 18. März 2026 zu einem tragischen Gondelabsturz, bei dem eine 61-jährige Frau ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich auf einer Höhe von rund 2.000 Metern, als sich die Gondel bei starkem Wind vom Seil löste.
Die Gondel überschlug sich mehrfach und kam schließlich an einem Strauch zum Stillstand. Infolge des Unglücks wurden die anderen Gondeln auf der Strecke evakuiert, wobei zwischen 100 und 200 Personen betroffen waren.
Die Gondelbahn Titlis Xpress, die Wintersportler auf eine Höhe von etwa 2.400 Metern transportiert, war zum Zeitpunkt des Unglücks in technisch einwandfreiem Zustand. Die letzte Kontrolle fand im September statt. Dennoch galt eine Warnung vor starkem Wind im Skigebiet, wobei ein Windalarm ab 40 km/h und eine Betriebseinstellung ab 60 km/h ausgelöst wird.
Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden umgehend eingeleitet und stehen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Nidwalden. „Die Umstände, die zum Unglück geführt haben, sind zurzeit noch unklar“, erklärte ein Sprecher der Kantonspolizei Nidwalden.
Der Zugang für Rettungskräfte war aufgrund der Höhe des Unglücksortes erschwert. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. „Das Unglück geschah auf rund 2.000 Metern Höhe, was den Zugang für Rettung und Polizei erschwerte“, so die Kantonspolizei.
Der Chef der Titlis-Bergbahnen äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall: „Sicherheit ist das Wichtigste. Gondeln dürfen nicht abstürzen.“ Details bleiben unbestätigt, insbesondere wie stark der Wind zum Unglückszeitpunkt tatsächlich war und ob ein Alarm ausgelöst wurde.
Das Gebiet Engelberg gilt als eines der beliebtesten Skigebiete der Schweiz und zieht jährlich zahlreiche Wintersportler an. Der tragische Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit in den Bergbahnen auf und wird sicherlich zu einer intensiven Diskussion über die Sicherheitsstandards in der Branche führen.