Saleh Mohammadi wurde hingerichtet, als er erst 19 Jahre alt war. Der junge Ringer war Mitglied des iranischen U-19-Kaders im Freistilringen und wurde wegen eines bewaffneten Angriffs auf zwei Polizisten verurteilt.
Die Hinrichtung fand öffentlich statt und geschah zusammen mit Mehdi Ghasemi und Saeed Davoudi. Diese Hinrichtungen sind die ersten im Zusammenhang mit dem Volksaufstand vom Jahreswechsel, der von gewaltsamen Protesten begleitet war.
Menschenrechtsorganisationen berichten, dass Mohammadi unter Folter zu einem Geständnis gezwungen wurde. Ihm wurde ‚Kriegsführung gegen Gott‘ vorgeworfen, was in der Islamischen Republik Iran als schweres Verbrechen gilt.
Die Proteste, die zu seiner Hinrichtung führten, wurden brutal niedergeschlagen, wobei Berichten zufolge mehr als 7000 Demonstrierende getötet wurden. Amnesty International kritisierte das Verfahren als unfair und stellte fest, dass die Männer ‚keine angemessene Verteidigung‘ erhalten hätten.
Nima Far, ein Menschenrechtsaktivist, bezeichnete die Hinrichtung als „offenen politischen Mord“ und als Teil eines Musters der Islamischen Republik, Athleten ins Visier zu nehmen, um Dissens zu unterdrücken und die Gesellschaft zu terrorisieren.
Die Islamische Republik hat in den vergangenen Jahren wiederholt Sportler nach Massenprotesten hingerichtet, was die internationale Gemeinschaft alarmiert. Es wird befürchtet, dass weitere Hinrichtungen folgen könnten.
Details bleiben unbestätigt, jedoch sind die Reaktionen auf die Hinrichtung weltweit stark. Die Situation in Iran bleibt angespannt, und Beobachter erwarten, dass die Menschenrechtslage weiterhin kritisch bleibt.