Die Bundesregierung hat den russischen Botschafter Sergej Netschajew einbestellt. Die Einbestellung erfolgte aufgrund von Drohungen aus Moskau gegen in Deutschland ansässige Rüstungsfirmen.
Das Auswärtige Amt bezeichnete die Drohungen als inakzeptabel. Russland hatte Adressen von in Deutschland ansässigen Rüstungsfirmen veröffentlicht.
Die Einbestellung eines Botschafters gilt als scharfes diplomatisches Mittel. Bundeskanzler Friedrich Merz vereinbarte eine strategische Partnerschaft mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Die Drohungen Russlands zielen darauf ab, die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine zu schwächen. Das russische Verteidigungsministerium drohte, Unternehmen in Europa ins Visier zu nehmen.
„Wir lassen uns nicht einschüchtern. Solche Drohungen und alle Arten von Spionageaktivitäten in Deutschland sind vollkommen inakzeptabel“, erklärte das Außenministerium.
Diese Entwicklungen stehen im Kontext der militärischen Unterstützung Deutschlands für die Ukraine. Details bleiben unbestätigt.