Bis vor kurzem hatte Robert Marc Lehmann, ein bekannter Meeresbiologe und YouTuber, über 1 Million Follower auf Instagram. Sein Profil war eine Plattform, um über seine Arbeit zur Rettung des Buckelwals Timmy zu berichten und die Öffentlichkeit über wichtige Umweltthemen zu informieren.
Seit Ostermontag ist Lehmanns Instagram-Profil jedoch nicht mehr erreichbar. Nutzer, die versuchen, seinen Account zu besuchen, erhalten die Fehlermeldung: „Diese Seite ist leider nicht verfügbar.“ Die genauen Gründe für das Verschwinden des Accounts sind unklar. Es gibt Spekulationen, dass Lehmann sein Profil selbst deaktiviert haben könnte oder dass Instagram den Account aufgrund von Richtlinienverstößen oder technischen Fehlern gesperrt hat.
Die Situation um den Wal Timmy ist kritisch. In seinen letzten Storys hatte Lehmann erklärt, dass ihm die nötigen Informationen und die rechtliche Sicherheit für einen Einsatz fehlen. Der Buckelwal, der mit einem 50 Meter langen Netz im Maul gefunden wurde, ist fast bewegungslos und seine Überlebenschancen wurden von Lehmann auf 0,01 Prozent geschätzt.
Lehmann kritisierte die bisherigen Rettungsbemühungen und beklagte, von Entscheidungen ausgeschlossen worden zu sein. „Es ist ein Trauerspiel“, sagte er in einem Interview. Er fügte hinzu: „Niemand ist schuld daran, wenn der Wal jetzt stirbt, was er wird.“ Diese Aussagen verdeutlichen die Dringlichkeit und die emotionale Belastung, die mit der Rettung des Wals verbunden sind.
Der Kadaver des Wals soll im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund obduziert werden, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Die Kontroversen um die Rettungsaktionen und die Rolle von Lehmann in diesem Prozess werfen Fragen auf, die möglicherweise auch mit dem Verschwinden seines Instagram-Accounts zusammenhängen.
Details bleiben unbestätigt, und die Öffentlichkeit wartet auf weitere Informationen über die Situation von Robert Marc Lehmann und dem Wal Timmy. Die Entwicklungen in dieser Angelegenheit werden weiterhin genau verfolgt, da sie sowohl die Tierschutzgemeinschaft als auch die sozialen Medien in den Fokus rücken.