Am 7. Mai 2025 starb Xatar, bürgerlich Giwar Hajabi, unerwartet. Sein Tod führte zu einem Tribute-Konzert am 7. Mai 2026 in Köln. Die Ursache seines plötzlichen Todes war ein Herzstillstand, wie seine Frau Farvah Hajabi bestätigte.
Xatar wurde im Iran geboren und floh als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland. Er wuchs in Armut auf und geriet früh in die Kriminalität. Im Jahr 2011 wurde er wegen eines Goldraubs in Millionenhöhe zu acht Jahren Haft verurteilt.
Trotz seiner Vergangenheit gilt Xatar als eine der prägendsten Figuren des Deutschrap. Er erreichte mit zwei Soloalben Platz eins der deutschen Albumcharts. Zudem gründete er mehrere Musiklabels und förderte viele heutige Rap-Größen, darunter Apache 207 und Haftbefehl.
Xatar war nicht nur ein erfolgreicher Musiker, sondern auch eine migrantische Identifikationsfigur im Deutschrap. Seine Musik reflektierte oft die Herausforderungen und Erfahrungen von Migranten in Deutschland.
Farvah Hajabi sagte: „Ich habe in diesem Moment alles verloren, was ich selber bin.“ Auch sein Ziel war es, dass seine Kinder Möglichkeiten haben, die über seine eigenen Erfahrungen hinausgehen. Er wollte, dass sie darüber nachdenken können, Biologen zu werden.
Die ARD-Dokumentation „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ beleuchtet sein Leben und seine Karriere. Xatars Einfluss auf den deutschen Hip-Hop bleibt unbestritten. Viele Künstler würdigen ihn als einen der Innovatoren des Genres.
Das Tribute-Konzert wird eine Gelegenheit bieten, sein Erbe zu feiern und an seine Beiträge zur Musikszene zu erinnern. Es wird erwartet, dass viele bekannte Künstler anwesend sein werden, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.