In Essen-Heidhausen wurde ein Tagesbruch entdeckt, als der Boden nachgab. Die Feuerwehr schätzte das Loch auf bis zu 60 Meter tief. Bei einer Untersuchung stieß die Kamera der Gutachter nach 15 Metern auf Wasser und Geröll. In der Vergangenheit gab es in den 70er-Jahren bereits einen ähnlichen Vorfall in der Nachbarschaft.
Aktuell laufen Probebohrungen, um weitere einsturzgefährdete Stollen zu finden. Die Familie von Marc Werner könnte möglicherweise am 24. März wieder in ihre Wohnung zurückkehren. Jan Malte Senger äußerte sich zu den Entwicklungen und sagte: „Das wäre aber ‚Glaskugelseherei‘.“
Zusätzlich zu den Ereignissen rund um den Tagesbruch beteiligen sich die Apotheken in Essen am 23. März an einem bundesweiten Protest. Das Motto des Protests lautet: „Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag umsetzen“. Seit 2013 sind bundesweit etwa 20 Prozent der Apotheken weggefallen, was die Situation für die verbleibenden Apotheken erheblich erschwert.
Die Apotheken fordern, dass Druck auf die Bundesregierung ausgeübt wird, um die Herausforderungen zu bewältigen. In den letzten Jahren sind die Kosten für Apotheken um 65 Prozent gestiegen, was die wirtschaftliche Lage weiter belastet.
Am 24. März findet zudem eine Betriebsversammlung der Ruhrbahn von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Viele Linien der Ruhrbahn werden während dieser Zeit nicht planmäßig fahren. Das Kundencenter der Ruhrbahn in Essen bleibt am 24. März von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr geschlossen.
Die Situation in Essen bleibt angespannt, während die Behörden und Anwohner auf weitere Informationen warten. Details bleiben unbestätigt.