Vor dem 14. März 2026 lebte Papst Leo XIV. in einer Wohnung im Palazzo del Santo Uffizio, die er bereits als Kardinal bewohnt hatte. Die offizielle Wohnung im Apostolischen Palast war seit dem Ende des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 unbewohnt und wartete auf eine umfassende Renovierung.
Am besagten Datum zog Papst Leo XIV. schließlich in die renovierte Wohnung ein, die nun mehrere Schlafzimmer, eine Kapelle, eine Bibliothek, ein Büro und ein Esszimmer umfasst. Die Renovierung war notwendig, um Schäden zu beheben, die durch den langen Leerstand entstanden waren, darunter Schimmel und undichte Dächer.
Die Wohnung wird nicht nur von Papst Leo XIV. bewohnt, sondern auch von seinen zwei persönlichen Sekretären. Dies markiert einen entscheidenden Moment in der Geschichte des Vatikans, da der Papst nun in einer Umgebung lebt, die für seine Aufgaben als Oberhaupt der katholischen Kirche besser geeignet ist.
Die ersten zehn Monate seiner Amtszeit hatte Papst Leo XIV. in der vatikanischen Glaubensbehörde verbracht, was die Bedeutung seines Umzugs unterstreicht. „Der Papst hat eine neue (alte) Wohnung – und lebt dort nicht allein,“ wurde in Berichten zitiert.
Die Wohnung bietet auch einen Raum, von dem aus der Pontifex jeden Sonntag das Angelus-Gebet durch ein Fenster mit Blick auf den Petersplatz spricht. Dies könnte die Verbindung zwischen dem Papst und den Gläubigen weiter stärken.
Die Renovierung der Wohnung war die erste seit dem Frühjahr 2005 und zeigt das Engagement des Vatikans, die Lebensbedingungen des Papstes zu verbessern. Papst Leo XIV. ist 70 Jahre alt und hat die Verantwortung für etwa 1,4 Milliarden Katholiken weltweit.
Die Entscheidung, in den Apostolischen Palast zu ziehen, könnte auch als symbolischer Schritt gesehen werden, um den Vatikan als Zentrum der katholischen Kirche zu stärken. Details bleiben unbestätigt.