Schäden am Sliding Centre
Die Bobbahn in Cortina, die für die Olympischen Spiele 2026 vorgesehen ist, ist aufgrund erheblicher Schäden nicht mehr einsatzfähig. Die Inspektion nach der Abschlusszeremonie am 22. Februar 2026 ergab, dass die Schäden am Sliding Centre sich auf rund eine Million Euro belaufen. Dies hat zur Folge, dass die italienischen Bob-, Skeleton- und Rodelmeisterschaften, die vom 10. bis 12. März 2026 stattfinden sollten, nicht in Cortina ausgetragen werden können.
Die ursprünglichen Kosten für das Sliding Centre waren mit 47 Millionen Euro veranschlagt, doch die endgültigen Baukosten stiegen auf 133,6 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten der Anlage betragen 1,1 Millionen Euro. Die Schäden umfassen verbogene Leitungen, durchtrennte Kabel und beschädigte Sicherheitseinrichtungen. Der Kontrollraum im Zielbereich war ungesichert und wies wertvolle Ausrüstung auf.
Hintergrund der Situation
Die Rodelbahn der Turiner Winterspiele 2006 war nach nur zwei Jahrzehnten so marode, dass eine Sanierung unmöglich wurde. Auch die ursprüngliche Eugenio-Monti-Bahn von 1956 musste aufgrund jahrzehntelanger Verwahrlosung komplett abgerissen werden. Für den Bau des neuen Sliding Centres wurden 856 Bäume gefällt, und die neue Bahn hat 16 Kurven und eine Länge von 1749 Metern.
Bürgermeister Gianluca Lorenzi äußerte sich zu den Schäden und betonte: „Die Stiftung wird alles wiederherstellen.“ Armin Zöggeler, ein bekannter Sportler, fügte hinzu: „Das ist nicht nur Zement; das ist die Zukunft unserer Nationalmannschaft.“
Die Anlage ist aktuell schlichtweg nicht mehr einsatzfähig, und es bleibt unklar, wer für die Schäden aufkommt. Details bleiben unbestätigt, und es ist auch unklar, wie die Instandhaltung der Anlage in Zukunft sichergestellt wird.