Nvidia rechnet bis Ende des kommenden Jahres mit Bestellungen im Wert von mindestens einer Billion US-Dollar bei seinen KI-Chips. Der Umsatz soll vor allem durch die Nachfrage nach Nvidias hochwertigen Grafikprozessoren (GPUs) angetrieben werden. Jensen Huang, CEO von Nvidia, äußerte sich optimistisch zu den zukünftigen Entwicklungen, nannte jedoch keine näheren Details zu seiner Vorhersage.
Die neue Billionenmarke ist ein Zeichen der Zuversicht vom wichtigsten Anbieter von Halbleitern für den KI-Boom. Huang zufolge liegt ein Schwerpunkt von Nvidia künftig auch bei der sogenannten Inferenz, was die Verarbeitung von Daten in Echtzeit betrifft. Die Nvidia-Aktie schloss 1,6 Prozent höher, nachdem sie kurzzeitig noch deutlicher zugelegt hatte.
Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz des Konzerns um fast zwei Drittel auf knapp 216 Milliarden Dollar. Huang rechnet bis einschließlich 2027 mit einem Umsatz von mindestens einer Billion Dollar. Die Grafikprozessoren (GPU) von Nvidia gelten als Rückgrat des weltweiten Booms bei generativer KI.
Nvidia hat eine Marktkapitalisierung von mehr als 4,7 Billionen Dollar. Technologieschwergewichte wie Google, Amazon, Meta und Microsoft investieren zusammen bis zu 700 Milliarden Dollar in die Technologie, was die Bedeutung von Nvidias Produkten unterstreicht.
Huang skizzierte die Strategie, um die Position von Nvidia im schnell wachsenden Markt zu verteidigen. „Ich bin sicher, dass die Nachfrage nach Rechenleistung noch höher sein wird“, sagte er und fügte hinzu: „Das wird zu einer Multi-Billionen-Dollar-Industrie werden.“
Die Entwicklerkonferenz GTC zog 18.000 Zuschauer an, was das Interesse an den neuesten Technologien und Entwicklungen im Bereich KI verdeutlicht. Huang warnte jedoch: „Jeder Monat Verzögerung beim Ausbau koste die Unternehmen Milliarden an entgangenen Umsätzen.“ Details bleiben unbestätigt.