Die Gewerkschaft Verdi hat einen mehrtägigen Warnstreik für die MVG ausgerufen, der am Mittwoch, dem 18. März, um 11 Uhr beginnt und bis Freitag, den 20. März, um 4 Uhr andauern wird. Betroffen sind die U-Bahn, die Trambahn und alle Buslinien bis zur Nummer 199. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt.
Die MVG bereitet sich auf den Streik mit einem Notfahrplan vor, wobei die Priorität auf einer gleichmäßigen Verteilung der einsatzbereiten Busse im Netz liegt. Am Dienstag, dem 17. März, wird erwartet, dass Bus und Tram den ganzen Tag über wie gewohnt fahren.
Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Home Office einzuplanen, wenn möglich. Die Beschäftigten fordern Verbesserungen beim Entgelt und den Arbeitsbedingungen, was in den laufenden Tarifverhandlungen thematisiert wird.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 23. März statt. Claudia Weber, Bezirksgeschäftsführerin von Verdi München, betonte: „Wer in der größten Stadt Bayerns auch in Zukunft einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr will, muss jetzt in das Personal investieren.“
Die Verhandlungsführung von Verdi äußerte: „Die Beschäftigten benötigen dringend spürbare Verbesserungen sowohl beim Entgelt als auch bei den Arbeitsbedingungen.“ Haris Softic, Bezirksfachbereichssekretär bei Verdi München, erklärte, dass die Beschäftigten im ÖPNV selbst auf Busse und Bahnen angewiesen sind und den Frust über einen erneuten Streik nachvollziehen können.
Am Donnerstag, dem 19. März, ist zudem eine Kundgebung am Marienplatz geplant, um auf die Forderungen aufmerksam zu machen. Details remain unconfirmed.