Am 18. März 2026 hat die Gewerkschaft Verdi einen Warnstreik in München ausgerufen, der um 11 Uhr begann. Dieser Streik ist eine Reaktion auf stockende Tarifgespräche im öffentlichen Nahverkehr und betrifft zahlreiche Fahrgäste in der bayerischen Landeshauptstadt.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat angekündigt, dass die U-Bahn im Abschnitt Fürstenried West – Fröttmaning bis Betriebsschluss mindestens alle 10 Minuten fahren wird. Trotz des Streiks sind zwei Drittel aller Busse im Einsatz, um die Grundversorgung auf allen Linien im Stadtgebiet zu sichern. Die Tramlinie 20 fährt im Zehn-Minuten-Takt bis 18 Uhr und danach im 20-Minuten-Takt bis 23 Uhr.
The numbers
Zusätzlich wird ein kostenloser Bustransfer des FC Bayern zwischen Donnersbergerbrücke und Kieferngarten ab 17:30 Uhr angeboten, um den Fans des Vereins eine Anreise zu erleichtern. Die U-Bahn bleibt am Donnerstag zunächst außer Betrieb, wobei abhängig von der Personalverfügbarkeit einige Linien möglicherweise in Betrieb gehen können.
Am Donnerstag sind insgesamt acht bayerische Städte vom Streik betroffen, was die Auswirkungen auf den regionalen Nahverkehr verstärkt. Der Streik soll bis Freitag um 4 Uhr andauern, was bedeutet, dass die Probleme im Nahverkehr bis zu diesem Zeitpunkt anhalten werden.
Die MVG hat betont, dass die Priorität auf der möglichst gleichmäßigen Verteilung der einsatzbereiten Fahrzeuge im Netz liege. „Eine Grundversorgung auf allen Linien soll bei den Bussen sichergestellt sein“, erklärte ein Sprecher der MVG. Die U-Bahn wird im genannten Abschnitt weiterhin im 10-Minuten-Takt verkehren, um den Fahrgästen eine gewisse Mobilität zu ermöglichen.
Die Reaktionen auf den Streik sind gemischt. Während einige Fahrgäste Verständnis für die Forderungen der Gewerkschaft zeigen, äußern andere Unmut über die Unannehmlichkeiten, die der Streik mit sich bringt. Die MVG hat die Situation als herausfordernd beschrieben und arbeitet daran, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Details bleiben unbestätigt, da die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und der MVG weiterhin im Gange sind. Die nächsten Tage werden entscheidend sein, um zu sehen, ob eine Einigung erzielt werden kann und wie sich der Streik auf den Münchner Nahverkehr auswirken wird.