Das Mozal-Werk in Mosambik hat den Betrieb vollständig eingestellt und befindet sich nun in einem Zustand der „Care and Maintenance“. Diese Entwicklung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Aluminiumpreis haben, da Goldman Sachs einen Anstieg auf 3.200 USD je Tonne im zweiten Quartal 2026 prognostiziert.
Aktuell liegt der Preis für Aluminium bei 3.260,50 USD. Die Produktionsausfälle in Mosambik, Bahrain und Katar belasten das Angebot an Aluminium erheblich. Aluminium Bahrain (Alba) hat rund 19 % seiner Kapazitäten heruntergefahren, während das Schmelzwerk Qatalum in Katar nur mit etwa 60 % seiner üblichen Leistung arbeitet.
Goldman Sachs hat zudem seine Angebotsprognose für 2026 um rund 850.000 Tonnen reduziert, was die weltweite Aluminium-Nachfrage um 600.000 Tonnen kürzt. Analysten warnen, dass die Lagerbestände auf historische Tiefststände gefallen sind, was die Marktsituation weiter verschärft.
Für das Gesamtjahr 2026 wird ein Angebotsüberschuss von 550.000 Tonnen erwartet, jedoch wird im zweiten Quartal ein Defizit von 900.000 Tonnen prognostiziert. Goldman Sachs sieht ein asymmetrisches Risiko nach oben für den Aluminiumpreis und warnt, dass bei anhaltenden Störungen der Energie- und Logistikketten der durchschnittliche Preis auf bis zu 3.400 USD steigen könnte.
Die Strategie von Galp Energia SGPS SA umfasst eine schrittweise Diversifikation in Wind- und Solarenergie, um die Abhängigkeit von traditionellen Energiequellen zu verringern. Details bleiben unbestätigt.