„Es ist sehr emotional. Das waren meine ersten Tränen seit Olympia. Ich bin so dankbar dafür, in dieser Position zu sein, und ich bin auch dankbar für den Zweikampf mit Emma. Was sie im ersten Durchgang gemacht hat, war spektakulär und zeigt, dass sie es kann“, sagte Mikaela Shiffrin nach ihrem Sieg im Gesamtweltcup.
Shiffrin, die in Lillehammer, Norwegen, antrat, hat nun ihren sechsten Gesamtweltcup gewonnen und damit den Rekord der meisten Gesamtweltcup-Siege von Annemarie Moser-Pröll eingestellt. Vor dem letzten Rennen lag sie 85 Punkte vor Emma Aicher, die im ersten Durchgang auf Rang drei stand.
Im ersten Lauf hatte Shiffrin Schwierigkeiten und belegte nur den 17. Platz. Aicher hingegen war nur 27 Hundertstel hinter Shiffrin und zeigte eine starke Leistung. Doch im zweiten Durchgang konnte Shiffrin sich deutlich steigern und ihre Position verbessern.
„Seit 2 Uhr waren meine Nerven angespannt. Ich hatte gestern ein schlechtes Gefühl, es war alles zu gut, um wahr zu sein. Emmas 1. Lauf war spektakulär, ich habe schon gedacht, ich sehe die Überschriften. Aber mein 2. Durchgang war viel besser als der erste“, erklärte Shiffrin weiter.
Emma Aicher fiel nach einem Patzer im zweiten Lauf von Rang drei auf Platz zwölf zurück. Trotz dieser Enttäuschung hat Aicher in diesem Winter bereits drei Weltcup-Siege erzielt und zeigt großes Potenzial für die Zukunft.
Der Riesenslalom wurde von Valerie Grenier gewonnen, was die Konkurrenz im Skisport weiter verstärkt. Shiffrin wurde nach ihrem Sieg von ihrem Verlobten Aleksander Aamodt Kilde in den Arm genommen, was den emotionalen Moment unterstrich.
Mit 31 Jahren hat Shiffrin bereits Kristallkugeln in den Jahren 2017 bis 2019 sowie 2022 und 2023 gewonnen. Ihre beeindruckende Karriere setzt sich fort und die Fans warten gespannt auf die nächsten Wettkämpfe.
Details remain unconfirmed.