Wie hat sich der Migrationshintergrund in Deutschland entwickelt und welche Auswirkungen hat dies auf die Gesellschaft? Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte, was auf einen signifikanten Anstieg in den letzten zwei Jahrzehnten hinweist.
Im Jahr 2025 lebten 21,8 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland, was 26,3 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Diese Zahl ist seit 2005, als es noch 13,0 Millionen waren, erheblich gestiegen.
Von den 21,8 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte waren 16,4 Millionen Einwanderer der ersten Generation. Die Mehrheit dieser Eingewanderten stammt aus Polen und der Türkei, mit jeweils 1,5 Millionen Menschen. Darüber hinaus sind 5,4 Millionen Personen direkte Nachkommen von Eingewanderten.
Der Anstieg des Anteils der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte betrug zwischen 2005 und 2025 rund zehn Prozentpunkte. Besonders auffällig ist, dass bei den 25- bis 34-Jährigen mehr als jede dritte Person eine Einwanderungsgeschichte hat.
Ein Drittel der selbst eingewanderten jungen Erwachsenen in dieser Altersgruppe hat einen akademischen Abschluss. Dies zeigt, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund aktiv zur Bildung und zum Arbeitsmarkt beitragen.
Das Projekt „Ready2Work“ wurde ins Leben gerufen, um Menschen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Sarah Roth, eine Beraterin des Projekts, erklärt: „Das heißt einerseits, man kennt sehr wenige Personen, die einem eine Stelle vermitteln könnten.“
Dennoch gibt es Herausforderungen. Der aktuelle Rassismus-Report des Vereins ZARA zeigt, dass Kinder mit Migrationshintergrund im Bildungssektor oft schlechter behandelt werden. Fiorentina Azizi-Hacker, eine Expertin, betont: „Oft wird das Verhalten der Betroffenen problematisiert, während rassistische Verhaltensmuster unerkannt bleiben.“
Die Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist ein wichtiger Aspekt der gesellschaftlichen Dynamik in Deutschland. Details bleiben unbestätigt, aber die Zahlen und Berichte deuten auf eine zunehmende Diversität und die Notwendigkeit hin, Integrationsmaßnahmen zu verstärken.