Mick Schumacher kämpft mit der Umstellung auf die IndyCar-Serie und hat bisher schwache Ergebnisse erzielt. Am 29. April 2026 fand er sich beim Indianapolis Motor Speedway wieder, wo er das Rookie Orientation Program (ROP) absolvierte.
Das ROP besteht aus drei Phasen, die jeweils unterschiedliche Geschwindigkeitsanforderungen haben. In Phase 1 muss ein Fahrer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 205-210 mph erreichen. Phase 2 erfordert 210-215 mph, während Phase 3 eine Mindestgeschwindigkeit von 215 mph verlangt.
Schumacher hat in den ersten fünf Saisonrennen Platzierungen jenseits der Top-15 erreicht. Sein bestes Ergebnis war ein 17. Platz beim letzten Rennen in Long Beach. Die Fahrzeuge in der IndyCar-Serie haben keine Servolenkung, was die körperliche Belastung erhöht und die Umstellung erschwert.
Mick Schumacher ist der erste deutsche IndyCar-Pilot seit 21 Jahren. Zuvor fuhr er in der Formel 1 und der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Er fährt 2026 Vollzeit für Rahal Letterman Lanigan Racing.
„Wenn ich Angst hätte, wäre ich im falschen Sport“, sagte Schumacher über die Herausforderungen in der neuen Serie. Er betonte auch: „Das ganze Umfeld ist komplett anders.“
Die IndyCar-Serie gilt als gefährlicher als die Formel 1, mit Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h. Die Anfangsmonate seien auf jeden Fall sehr lehrreich gewesen, so Schumacher weiter.
Er hofft, dass die Resultate bald besser werden. Seine nächsten Rennen werden entscheidend sein, um seinen Platz im Team zu festigen.