Am 18. April 2026 haben die Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 erfolgreich die Straße von Hormus passiert. Diese Passage fand in einem angespannten Umfeld statt.
Die iranischen Revolutionsgarden bedrohten die Mein Schiff 4, während sie die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Wasserstraße anstrebte. „Wir führen einen Einsatz aus, wir werden schießen und euch zerstören“, lautete eine der Drohungen der Revolutionsgarden.
Die Mein Schiff 4 war ohne Passagiere unterwegs. Beide Schiffe sind nun auf dem Weg Richtung Mittelmeer.
Die Durchfahrt erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Dennoch bleibt die Situation angespannt, da der Iran die Straße von Hormus erneut blockiert hat.
Sechs Frachter der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd stecken weiterhin in der Krisenregion fest. Diese Schiffe können nicht weiterfahren und warten auf eine Klärung der Lage.
Zuvor war die Celestyal Discovery das erste Kreuzfahrtschiff, das seit Beginn des Iran-Kriegs diese Wasserstraße durchquerte. Die Umstände rund um diese Passage waren bereits herausfordernd.
Bisher gibt es unbestätigte Details über den Routenverlauf und Zeitplan der Schiffe. Die Schiffe befinden sich im Hot Layup Status mit reduzierter Besatzung.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Orientsaison 2025/26 abrupt mit Reiseabsagen endete. Dies hat Auswirkungen auf viele Reisende, die auf eine sichere Passage hoffen.
Details bleiben unbestätigt, insbesondere wann die Schiffe sicher weiterfahren können. Die Unsicherheit betrifft sowohl Passagiere als auch Betreiber.
Trotz der Herausforderungen bleibt die Schifffahrt durch die Straße von Hormus für den internationalen Handel von großer Bedeutung.
Die Ereignisse um die Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 sind ein weiteres Kapitel in einer komplexen Situation, die weiterhin beobachtet wird.