Am 28. Februar 2026 lief die Mein Schiff 4 in Abu Dhabi ein, während die Mein Schiff 5 in Doha anlegte. Beide Schiffe, die zusammen Platz für rund 5.000 Gäste bieten, sollten ursprünglich Kreuzfahrten im Mittelmeer durchführen, die Ziele wie Mallorca, Sardinien, Malta und Griechenland umfassten.
Jedoch hat TUI Cruises aufgrund des anhaltenden Iran-Kriegs zwei geplante Kreuzfahrten ersatzlos gestrichen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit und das Wohlergehen der verbleibenden Crew an Bord der Schiffe zu gewährleisten. Ein Sprecher von TUI Cruises erklärte: „Oberstes Ziel bleibt jetzt die Sicherheit und das Wohlergehen der verbleibenden Crew an Bord der Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5.“
Der Iran-Krieg in der Golfregion hält seit mehr als einem Monat an, was zu einer angespannten Sicherheitslage führt. Experten warnen vor einem „deutlich erhöhten Gefahrenpotenzial“ für Kreuzfahrtschiffe. Das Auswärtige Amt hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten auch Auswirkungen auf Länder haben kann, die bislang nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt sind.
Die Schiffe befinden sich seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs im Persischen Golf und können nicht in ihre regulären Fahrpläne zurückkehren. TUI Cruises hat jedoch betont, dass, sobald eine Verlegung der Schiffe möglich ist, beide wieder in den regulären Fahrplan integriert werden sollen.
Details bleiben unbestätigt, insbesondere wie viele Passagiere von den aktuellen Kreuzfahrt-Absagen betroffen sind. Die Reisebeginn-Daten für andere Schiffe, wie die Celestyal Journey am 4. April 2026 und die Celestyal Discovery am 6. April 2026, stehen bereits fest, während die MSC Euribia am 2. Mai 2026 ab Kiel in See stechen wird.
Die aktuellen Entwicklungen werfen ein Licht auf die Herausforderungen, denen sich Kreuzfahrtgesellschaften in Krisenzeiten gegenübersehen, und die Notwendigkeit, die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu priorisieren.