Matthias Sammer hat sich entschieden, Arsenal gegen die negative Kritik an ihrem Spielstil zu verteidigen. In einer klaren Botschaft an die Kritiker erklärte er: „Die sollen alle ihren Mund halten.“ Sammer, ein ehemaliger Europameister von 1996, betonte, dass im Fußball keine „B-Noten“ existieren und dass es letztlich nur um Titel geht.
Aktuell steht Arsenal in der Premier League neun Punkte vor Manchester City und hat sich zudem für die Viertelfinals des FA Cups qualifiziert. Diese Erfolge untermauern die Argumentation von Sammer, dass die Leistung der Mannschaft nicht nur an der Ästhetik, sondern an den erzielten Titeln gemessen werden sollte.
Sammer kritisierte insbesondere die Äußerungen von Brighton-Coach Fabian Hürzeler und forderte, dass Kritiker selbst mindestens drei Titel gewonnen haben sollten, bevor sie andere Teams beurteilen. Diese Aussage verdeutlicht die Frustration über die anhaltende Kritik an Arsenal.
Der deutsche Nationalspieler Mats Hummels äußerte sich ebenfalls zu Arsenal und bemerkte, dass der Spielstil zwar nicht schön anzusehen sei, jedoch pragmatisch und effektiv. Dies spiegelt die Realität wider, dass Erfolg im Fußball oft über das Aussehen hinausgeht.
Arsenal kämpft in dieser Saison um Titel in mehreren Wettbewerben, was die Relevanz von Sammer’s Verteidigung unterstreicht. Die Mannschaft hat sich in der Liga und im Pokal stark präsentiert und zeigt, dass sie zu den besten Teams gehört.
Die Diskussion über den Spielstil von Arsenal wird voraussichtlich weitergehen, da die Meinungen über das, was im Fußball zählt, oft stark divergieren. Details bleiben unbestätigt, aber die Debatte über den Wert von Ästhetik versus Erfolg wird weiterhin im Fokus stehen.