„Das ist ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird“, sagte Sabastian Sawe nach seinem historischen Lauf. Er und Yomif Kejelcha blieben beim London-Marathon 2026 als erste Männer in einem regulären Rennen unter zwei Stunden. Sawe stellte mit einer Zeit von 1:59:30 Stunden einen neuen Weltrekord auf. Kejelcha folgte ihm mit 1:59:41 Stunden ins Ziel.
Jacob Kiplimo aus Uganda belegte den dritten Platz mit 2:00:28 Stunden. Amanal Petros kam als 15. ins Ziel mit einer Zeit von 2:08:31 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von Sawe betrug 21,2 km/h. Dies ist bemerkenswert, da die Strecke in London nicht als besonders geeignet für Rekordversuche gilt.
Amanal Petros äußerte sich ebenfalls zu seinem Lauf. „Ich dachte mir, dass ich vielleicht Weltrekord rennen muss, um zu gewinnen“, erklärte er. Petros strebt an, den deutschen Rekord zu brechen. Er fügte hinzu, dass die Strecke nicht so schnell wie in Berlin oder Valencia sei.
Tigst Assefa verbesserte ihren eigenen Weltrekord auf 2:15:41 Stunden. Dies zeigt die hohe Leistungsfähigkeit der Athleten beim London-Marathon 2026. Die Zwei-Stunden-Schallmauer galt lange als kaum erreichbar; noch 2007 war der offizielle Marathon-Weltrekord fast fünf Minuten langsamer.
Die Leistung von Sawe und Kejelcha wird sicherlich in die Geschichtsbücher eingehen. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dieser Marathon auf zukünftige Wettkämpfe haben wird. Die nächste Herausforderung für viele dieser Athleten könnte der nächste große Marathon im Herbst sein.
Die Zuschauer in London erlebten einen unvergesslichen Tag. Die Stimmung war elektrisierend, als die Läufer die letzten Kilometer zurücklegten. Viele Fans hatten sich versammelt, um diesen historischen Moment live zu verfolgen.
Sowohl Sawe als auch Kejelcha haben nun ihren Platz in der Geschichte des Marathons gesichert. Ihre Leistungen setzen neue Maßstäbe für zukünftige Athleten und inspirieren kommende Generationen von Läufern.
Der London-Marathon 2026 wird als Wendepunkt in der Marathon-Geschichte angesehen werden — ein Beweis dafür, dass Grenzen überschritten werden können.