Am Freitag, den 20. März, wird ein Warnstreik bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) stattfinden. Verdi hat dazu aufgerufen, was zu Einschränkungen im Bus- und Stadtbahnverkehr führen könnte. Die KVB hat jedoch Vorbereitungen getroffen, um den Betrieb trotz der Arbeitsniederlegungen aufrechtzuerhalten.
Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen und Entlastungen bei Arbeitszeiten. Dies ist bereits der fünfte Streiktag im aktuellen Tarifkonflikt, der sich im nordrhein-westfälischen Nahverkehr zuspitzt. Rund 30.000 Beschäftigte in etwa 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW sind betroffen.
Ein Verdi-Sprecher äußerte: „Wir rechnen damit, dass am Freitag zwar Busse, aber erneut keine Stadtbahnen fahren werden.“ Die KVB geht davon aus, dass Busse und Bahnen am Freitag fahren werden, jedoch Unregelmäßigkeiten nicht ausgeschlossen sind.
Die dritte Tarifrunde im Tarifkonflikt beginnt am 24. März. Details zu welchem Teilbereich der KVB am Freitag betroffen sein wird, bleiben unbestätigt. Die KVB hat die entsprechenden Vorkehrungen getroffen, damit der Stadtbahn- und Busbetrieb trotz des Warnstreiks aufrechterhalten werden kann.
Die Arbeitsniederlegungen betreffen insgesamt rund 20 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Die Situation bleibt angespannt, und die kommenden Verhandlungen könnten entscheidend für die Lösung des Konflikts sein.