Die Polizei hat eine Bande gesprengt, die 140 Millionen US-Dollar mit Kryptowährung gewaschen hat. Das Landeskriminalamt ermittelt gegen Krypto-Geldwäscher aus dem Raum Stuttgart. Der Hauptverdächtige soll zwischen 2017 und 2022 zwei Krypto-Mixer unterhalten haben.
Die Geldwäsche umfasst Beträge in Höhe von 140 Millionen US-Dollar. Die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg hat mehrere Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Ein mutmaßlicher Mittäter des Hauptverdächtigen ist ebenfalls 29 Jahre alt und stammt aus der gleichen Region.
Wichtige Fakten:
- Die Ermittlungen zeigen, dass Krypto-Mixer häufig für Geldwäsche genutzt werden.
- Deutschland setzt die EU-Richtlinie DAC8 um, die ab 2026 Anbieter verpflichtet, Informationen über ihre Nutzer an die Steuerbehörden zu melden.
- Der nächste EU-Haushalt soll durch eine neue Steuer auf Krypto-Gewinne mitfinanziert werden.
370 Abgeordnete stimmten für diese neue Steuer, während 201 dagegen waren und es gab 84 Enthaltungen. Die erwarteten Einnahmen belaufen sich auf etwa 60 Milliarden EUR jährlich. Der gesamte EU-Haushalt soll rund 2 Billionen Euro betragen.
Noch sind nicht alle Details zu den genauen Methoden der Geldwäsche bekannt. Die Ermittlungen dauern an und könnten weitere Entwicklungen nach sich ziehen.